Der L-Wurf an der Junghundebegutachtung

6. Mai 2017

Die L-lis sind 10,5 Monate alt … und haben heute ihren grossen Tag an der Junghundebegutachtung in Aarau. Nicht nur für sie herrscht heute Aufregung und Freude – auch für uns als Züchter ist der Anlass ein ganz besonderer: Erstens feiern wir heute, 10,5 Monate nach der Geburt der L-lis, Wiedersehen mit der kompletten Hundefamilie. Und zweitens werden die Junghunde heute zum ersten Mal offiziell in Exterieur und Wesen beurteilt.

Vorweg: Wir sind sehr, sehr glücklich und stolz über die Resultate unseres zehnblättrigen Kleeblatts! Will heissen: Wir gehen mit Freude und voller Elan hinter die Planung des K-Wurfs von der Alten Aare für Anfang 2018.

Für uns sind die Ergebnisse der Junghundebegutachtung von Bedeutung natürlich vor allem was die Weiterzucht betrifft. Umso mehr haben wir uns gefreut, dass alle zehn „L’s“ angemeldet wurden und lückenlos erschienen sind, wenn auch drei von ihnen – Lahini, Lua und Luvita – läufig geworden sind und deshalb erst am Schluss der Veranstaltung dran kamen.

Die Junghundebegutachtung ist immer auch ein grosses Familientreffen, an dem natürlich normalerweise auch die Mutter und die Grossmutter der Welpen sowie der Vater dabei sind. Dieses Mal glänzten die für den Wurf letztlich verantwortlichen Vierbeiner leider mit Abwesenheit; Mapiri und Querida waren auch läufig und Alfréds Reise aus Tschechien wäre zu weit gewesen für die drei kleinen Kinder, die zu seiner Familie gehören.

Von links, neben mir: Andi, Lynn, Simone und Julie mit Laska, Jost mit Lica, Laura, Flo und Cornelia mit Liam, Barbara, Ernst und Karina mit Lester, Peter und Jeannette mit Luk, Katja mit Lomasi und Walti und Brigitt mit Lumi. Auf dem Gruppenbild fehlen die Familien mit den läufigen Hündinnen Lahini, Lua und Luvita.

Gehorsam war zwar an diesem Samstag nicht gefragt. Trotzdem gelang seit vielen Jahren wieder einmal das obligate Familienfoto der Hunde ohne ihre Menschen. Wenn auch nur für den Bruchteil einer Sekunde, wie unschwer zu erkennen ist.

Von links: Laska Lani, Lica, Liam, Lester, Luk, Lomasi Looma, Lumi. Auf dem Gruppenbild fehlen die läufigen Hündinnen Lahini, Lua und Luvita. Und natürlich Mutter Mapiri und Grossmutter Querida, die leider auch läufig waren…

Was für tolle Hunde aus den L-lis geworden sind – wir sind schlicht begeistert! Sowohl punkto Typ (Grösse, Knochenbau, Substanz, Kopf und Ausstrahlung) als auch betreffend Wesen entsprechen sie voll und ganz unseren Vorstellungen. Gebäude, Proportionen, Zähne, Ruten – alles in bester Ordnung. Einige haben etwas helle Augen, andere minim ausdrehende Hinterläufe und die Schwarzmarkenen haben etwas zu laut „hier!“ gerufen, als es um die Verteilung der Farbe ging. Mit diesen kleinen Abweichungen vom Standard lässt sich sehr gut leben, gestohlen haben sie sie nicht (Mapiri und Alfréd lassen grüssen!), und den perfekten Hund gibt es bekanntlich nicht, geschweige denn 10 perfekte Hunde!

Sehr glücklich sind wir über das Abschneiden der L-lis im Wesenstest. Alle haben sich problemlos, freundlich und interessiert gezeigt. Die meisten haben sogar mit der Fremdperson freudig gespielt, was gerade im pubertierenden Alter nicht selbstverständlich ist und auf ein gutes Wesensfundament schliessen lässt.

Wie auch immer: Für die Hunde stand ganz bestimmt das fröhliche Wiedersehen mit uns „Zieheltern“ und den Wurfgeschwistern im Vordergrund. So kamen sie denn auch voll auf ihre Rechnung und durften miteinander toben, rennen und spielen. Selbst unter den Rüden war das problemlos möglich. Die „Rollenverteilung“ war immer noch dieselbe wie im Wurf. Wir werden immer wieder gefragt, ob sich die Welpen auch nach fast einem Jahr wieder erkennen. Ja, wir sind davon überzeugt und konnten das auch dieses Mal wieder sehr schön beobachten.

Im ganzen Jubeltrubel waren die kurzen Sequenzen der Exterieur- und Wesensbeurteilung für die Hunde nicht mehr als eine beiläufige Angelegenheit. Nichtsdestotrotz möchte ich den Besitzer/innen ein grosses Kränzlein winden fürs problemlose Handling im Ring. Es ist mitunter euer Verdienst, dass sich ausnahmslos alle Junghunde problemlos abtasten, die Zähne kontrollieren und im Trab beurteilen liessen. Das hat uns sehr gefreut, wohl wissend, dass das nicht immer nur problemlos klappt!

Überhaupt möchten wir allen ganz, ganz herzlich danken fürs Präsentieren eurer Jungspunde! Wir hoffen, der Tag hat euch auch gefallen und wir bleiben weiterhin in gutem Kontakt!

3 Gedanken zu „Der L-Wurf an der Junghundebegutachtung“

  1. Wunderschön, Denise! Danke für diesen tollen Bericht! Und danke auch für die schönen Bilder in der DropBox!
    Tosca und Franz mit Luvita

  2. Vielen herzlichen Dank für den tollen Bericht und die schönen Fotos.
    Wir haben den Tag seeehr genossen, es war einfach super!
    Liebe Grüsse
    Andi, Simone, Julie, Lynn & Laska

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