L-Wurf von der Alten Aare

*19. Juni 2016

Vater: Alfréd ze Svetlovskych luk, schwarzmarken, Tschechien
Mutter: Mapiri von der Alten Aare, blond

1 Rüde blond, 2 Rüden schwarzmarken
6 Hündinnen blond, 1 Hündin schwarzmarken

Alfred ze Svetlovskych luk – Galerie

19. Juni 2016

Heute Abend und in der Nacht hat uns Mapiri 10 Sonntagswelpen in die Wurfkiste gelegt; 3 Rüden (1x blond, 2x schwarzmarken) und 7 Hündinnen (6x blond, 1x schwarzmarken).

Alle sind gesund und vital, kräftig und lebhaft. Mapiri ist wohlauf. Sie hat die Geburt souverän gemeistert und die Betreuung der Welpen bestens im Griff – natürlich mit Unterstützung von Grossmutter Querida. Wir sind überglücklich und mächtig stolz auf unsere Erstgebärende.

Alle Hündli haben ein Plätzli. Gestern und heute haben wir die letzten Familien informiert, dass ein Welpe für sie geboren wurde. Da kamen bei den einen und anderen die Emotionen recht hoch, sind doch Leute darunter, die Monate lang, ja sogar ein ganzes Jahr lang auf einen Hund gewartet haben. Jetzt freuen wir uns mit euch allen auf einen erlebnisreichen gemeinsamen Welpensommer an der Alten Aare. Einige haben sich schon schöne Namen für ihr L-li ausgesucht: Luk, Lomasi Looma, Liam und Lester.

26. Juni 2016 – der L-Wurf ist eine Woche alt

Mapiri erholt sich bestens von der Geburt und entpuppt sich als instinktsichere und vor allem absolut souveräne und gelassene Mutterhündin. Wir sind sehr stolz auf sie! Die Welpen entwickeln sich wunderbar und legen täglich an Gewicht zu.

Einmal mehr dürfen wir dem Gedeihen von neuem Leben staunend beiwohnen und miterleben, wie selbstverständlich und ohne unser Dazutun alles funktioniert; Geburt, Versorgung und Heranwachsen der Welpen. Und wieder einmal durften wir erfahren, das Paarung, Geburt und Brutpflege die natürlichsten Dinge der Welt sind und kein Fall für den Tierarzt, wenn man der Natur vertraut und die Hunde gewähren lässt.

Auch die L-lis mussten im zarten Alter von einer Woche einzeln vor der Kamera Modell liegen (stehen geht noch nicht, wenn sie auch schon sehr vif, schnell und zielorientiert unterwegs sind).

Lahini und Lester haben ihre Namen, da sie als einzige schwarzmarkene Hündin bzw. als einziger blonder Rüde im Wurf zur Welt kamen. Doch auch die Namen für die anderen Welpen sind mehrheitlich bekannt: Zu Lahini, Lester, Luk, Liam und Lomasi Looma haben sich noch Lumi und Luvita gesellt. Nun sind wir gespannt, welche Namen die drei restlichen Geschwister tragen werden. Die ersten Welpenfamilien werden ihr Glück nächsten Sonntag zum ersten Mal zu fassen bekommen, wenn die Hündli 14 Tage alt sind.

Unsere Tochter Nora war schon zwei Mal zu Besuch. Heute hat sie ihre Freundin Samira mitgebracht. Voller Stolz hat Mapiri dem Besuch ihren Nachwuchs gezeigt und auch als Stefans Mutter und mein Gottenkind Sina unser Welpenglück bewundern kamen, hat sie sich völlig entspannt neben die Wurfkiste gelegt im Vertrauen, dass wir schon wissen, wem wir ihre Kinder in die Hände legen. Tatsächlich war Grossmutter Querida aufgeregter als Mutter Mapiri! Das war schon so, als SHC-Zuchtwartin Annette Gund am zweiten Lebenstag die erste Wurfkontrolle machte.

10. Juli 2016 – der L-Wurf ist drei Wochen alt

In den vergangenen zwei Wochen haben die Welpen Tag für Tag in rasendem Tempo extreme Fortschritte gemacht: Die Äuglein sind offen, sie reagieren auf Geräusche, stemmen sich auf ihre Beinchen und wackeln in der Wurfkiste herum, bellen und spielen ansatzweise miteinander und die Wachphasen werden auch immer länger.

Der Haufen unter Mamas Bauch wird immer wilder, das Gerangel immer grösser. Die Welpen wiegen schon gegen zwei Kilos und Mapiri hat viel Milch wenn auch nur acht Zitzen. Seit dem Alter von knapp zwei Wochen unterstützen wir sie mit wenig Milch aus der Flasche.

Es ist die Zeit der vielen ersten Male: Zum ersten Mal Besuch von der zukünftigen Familie, zum ersten Mal aus der Wurfkiste klettern, zum ersten Mal draussen im kühlen Gras herum krabbeln, zum ersten Mal aus dem Teller fressen.

Nicht zum ersten Mal geht es bei uns zu Hause im Moment zu und her wie in einem Bienenhaus. Abgesehen davon, dass wir während sechs Tagen Besuch von unseren Freunden aus Peru hatten, haben alle zehn Welpen ihre zukünftigen Familien kennengelernt. Wir haben grosse Freude an Mapiri, wie gelassen sie fremde Leute an die Wurfkiste lässt und sich entspannt hinlegt selbst wenn kleine Kinder ihren Nachwuchs „hämpfelen“. Auch unsere „Kinder“ kreuzen öfters als normal zu Hause auf – sehr zur Freude vor allem von Querida, die als Grossmutter bei der Welpenaufzucht alle Pfoten voll zu tun hat!

Nun sind alle Hündli verteilt und alle haben wunderschöne Namen bekommen: Lahini, Lester, Lica, Luvita, Lomasi Looma, Lumi, Laska, Liam, Lua und Luk.

17. Juli 2016 – der L-Wurf ist vier Wochen alt

Anfang Woche sind die Welpen aus der Wurfkiste im Haus in ihre Unterkunft nach draussen umgezogen und erweitern den Erkundungsradius im Welpenauslauf täglich. Mapiri ist immer noch eifrig am Säugen, wenn die L’s jetzt auch vier Mahlzeiten pro Tag aus dem Teller bekommen; Haferflöckli mit Cottage Cheese zum Zmorge, Ghackets mit Hörnli zum Zmittag, Poulet mit Puffreis zum Znacht und warme Milch mit Honig vor dem Schlafengehen.

Mitte Woche erhalten wir eine Riesenpaket aus Tschechien mit verschiedenen Geschenken für die Welpen, Leckereien für Mapiri, Querida und uns. Tausend Dank, liebe Dita, für die gelungene Überraschung im Namen von Papa Alfred!

Gestern haben unsere Youngsters als ersten „fremden“ Hund ihren Grossonkel Quipu kennengelernt. Und heute waren Irene und Andi zu Besuch mit dem 6-jährigen Hovawartrüden Onni und der 4 Monate alte Junghündin Kukka. War das eine harmonische Begegnung, echt schön. Mapiri hat die Begutachtung ihrer Jungmannschaft durch die beiden ihr völlig fremden Hunde mit stoischer Gelassenheit toleriert. Für Onni hatte sie Herzchen in den Augen und mit der fröhlichen Kukka hat sie ihren Kindern gezeigt, wie miteinander spielen geht.

24. Juli 2016 – der L-Wurf ist fünf Wochen alt

Wieder hat unser zehnblättriges Kleeblatt viel Neues erlebt. Der Welpengarten ist zwar noch nicht fertig erkundet, wenn die Kleinen auch täglich agiler und mobiler werden und ihren Bewegungsradius entsprechend vergrössern. Alle Welpen entwickeln sich sehr gleichmässig; sie wiegen jetzt um die dreieinhalb Kilos und sind allesamt fröhlich, aufgeschlossen, neugierig, lebhaft und gesund.

In erster Linie übt sich die Grossfamilie derzeit in der körperlichen Ertüchtigung etwa beim Balgen mit den Geschwistern, beim Erklettern des Brückleins, beim Einstieg in Planschbecken und Bällebad, beim Balancieren auf dem Wackelbrett oder beim Stürmen der Milchbar und sich in den Futterteller Stemmen.

Am Donnerstag, als die Welpen viereinhalb Wochen alt waren, hat sich meine Kollegin Beatrice Quadri die Rasselbande vor die Linse geknöpft. Beatrice ist von Beruf Fotografin und fand die Kleinen so fotogen, dass sie noch mehr Shootings machen wird. Hier ihre erste Fotoserie der putzigen Models…

Mapiri säugt jetzt im Stehen und ist froh, wenn wir bei ihr sind und ihr etwas „chüderlen“, bereiten ihr doch die scharfen Zähnchen und Krällchen zunehmend etwas Mühe. Sie hat aber immer noch gut Milch. Der Speisezettel der Welpen ist vielfältiger geworden und die Mahlzeiten werden auch nicht mehr im Mixer zubereitet.

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Wir haben immer noch sehr viel Besuch auch von Kindern und Hunden. Die aktiven Phasen der Welpen werden immer länger, wenn die Kleinen dann auch in Sekundenschnelle in Tiefschlaf fallen und nichts mehr sie wecken kann.

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Am Sonntag, am 5 Wochen-Geburtstag der L-lis, waren Myrim und Tom mit Jarina vom Toppwald zu Besuch an der Alten Aare – zum Züchterluft Schnuppern 😉 Jarina hat sich schon ‚mal gut geschlagen mit den Dreikäsehochs!

29. Juli 2016 – der L-Wurf ist knapp sechs Wochen alt

Wir haben Besuch von unseren Freunden Annette und Andreas mit ihrem schwarzen Hovawart-Trio Biloxi, Kalema und Coruna – damit unsere Welpen lernen, dass es Ihresgleichen auch in Schwarz gibt 😉 Die 16 Wochen alte Coruna ist ausser sich vor Freude über unseren Welpensegen. Trotzdem ist es erstaunlich, wie wohldosiert sie mit ihrer körperlichen Überlegenheit den Knirpsen gegenüber umgeht.

Wieder haben die L-lis in der letzten Woche extreme Fortschritte gemacht. Alle Hindernisse, die wir bis jetzt im Welpengarten aufgestellt haben, meistern sie mit Links.

Zudem haben die Welpen vor ein paar Tagen mit Beutespielen und Verfolgungsjagden angefangen. Ein Sprung ins Bällebad zum Beispiel, und ab die Post mit einer farbigen Kugel im Fang. Oder mit einem Geschwister um ein Spielzeug Zergeln und als Sieger triumphierend im Tunnel verschwinden.

Mapiri hat allmählich weniger Milch und weist die Welpen zeitweise unmissverständlich in die Schranken, wenn sie ihr an die Zitzen wollen. Seit einer Woche frisst jedes Hündli aus seinem Napf. Fünf Mal am Tag ist Füttern der Raubtiere angesagt. Gewichtsmässig ist der ganze Wurf sehr ausgeglichen und allein in der letzten Woche haben die Welpen durchschnittlich etwas mehr als ein Kilo zugenommen.

7. August 2016 – der L-Wurf ist sieben Wochen alt

Wieder liegt eine bewegte und für die Welpen sehr lehrreiche Woche hinter uns. Mapiri hat aufgehört mit Säugen und es ist ihr jetzt gelungen, sich von den Jungen abzugrenzen, so dass sie nun den Welpenauslauf betreten kann, ohne dass ihr die Rasselbande gleich an die Zitzen will. Für die Kleinen ist das ein Gewinn, denn Mapiri spielt jetzt sehr intensiv mit ihnen, und Spielen ist bekanntlich Lernen. Manchmal balgt sie mit den Budis eine halbe Stunde lang auf der Matratze rum oder dreht auch ‚mal eine wilde Toberunde durch den Garten.

Mitte Woche war die Hundeschule zu Gast. Während Mittelschnauzer Orf sehr interessiert und souverän mit den Welpen Kontakt aufgenommen hat und ihnen auf den Turngeräten allerlei Kunststücke vorgezeigt hat, übte sich Gordon Setter Hündin Choice in vornehmer Zurückhaltung. Völlig cool dagegen verhielt sich Mischglingsrüde Balu, der sich mitten ins Welpenknäuel gelegt hat und sich bekrabbeln liess. Wir staunen immer wieder, wie gelassen Mapiri Besuch von fremden Hunden toleriert.

Am Wochenende haben wir mit dem Wurf zum ersten Mal die gewohnte Umgebung verlassen und sie auf unseren Hundeschule-Platz hinter dem Haus geführt. Jesses, wie die Wochen vergehen. So läuten wir nämlich jeweils die Welpenspaziergänge durch Feld und Wald ein, die im letzten Drittel der Zeit an der Alten Aare täglich auf dem Programm stehen. Die L-lis waren völlig unerschrocken und neugierig. Und wir haben gestaunt, wie wendig und schnell sie schon unterwegs sind. Mapiri war im Element; endlich toben! Und auch Querida war wie üblich mit Feuereifer bei der Sache.

Am Sonntag waren dann Daniela und Lorenz bei uns zu Besuch mit ihrer jungen Hündin Ceraya Bengelchen vom Ringelsberg, einer Tochter von „unserem“ Pancho von der Alten Aare. Ceraya ist also Queridas Enkelin. Daniela und Lorenz hatten seinerzeit Vasco Vidoc von der Alten Aare (geb. 1996), der inzwischen längst gestorben ist. Unsere Freundschaft ist erhalten geblieben. Daniela und Lorenz fotografieren leidenschaftlich gern, und unsere Welpen sind Modell gestanden oder gelegen… Und natürlich gab’s ein Bild von Grossmutter Querida mit Grosskind Ceraya.

Fotos: Daniela Hauenstein

14. August 2016 – der L-Wurf ist acht Wochen alt

Jeden Tag waren wir jetzt mit den Welpen auf dem Hundeplatz, den sie mittlerweile fest im Griff haben. Letzten Freitag, kurz vor dem Acht-Wochen-Geburtstag, haben wir den ersten Betriebsausflug unternommen mit allen zwölf; zehn Knirpse, Mutter Mapiri und Grossmutter Querida. Eingestimmt auf den „Schlachtruf“ – budibudibudi! – und das Frolic-Klapperbüchsli haben wir die übliche erste kurze Runde durch Feld und Wald gedreht und dabei schon einige interessante Begegnungen erlebt. Am Samstag waren Franz und Tosca dabei, die zukünftige Familie von Luvita.

Die „Familienfotos“ und die Bilder der Welpen auf dem Hundeplatz sind von Licas zukünftigem Besitzer. Vielen herzlichen Dank, Jost! Es gibt nicht so viele Fotos von der kompletten Alten Aare Familie…

22. August 2016 – der L-Wurf war gestern neun Wochen alt …

… und wurde heute geimpft und gechipt. Die Tierärztin ist sehr zufrieden mit Gesundheit und Entwicklung der Welpen.

Vor ein paar Tagen war zudem die Zuchtstätten-Kontrolleurin fürs Goldene Gütezeichen der SKG unangemeldet hier, und auch sie hat alles für in bester Ordnung befunden.

Bea, die Fotografin, der unsere L-lis schon einmal Modell gestanden sind, ist total fasziniert von den zehn attraktiven Bildmotiven; jedenfalls hat sie im Welpengarten erneut so richtig aus dem Vollen geschöpft. Es ist schlicht nicht möglich, alle ihre tollen Fotos zu veröffentlichen. Kompliment, liebe Bea! Und dein Husky Arko hat sich im Welpenhaufen vorbildlich benommen.

Letzte Woche haben wir zudem Ferienfotos von Papa Alfréd bekommen; er war mit der ganzen Familie in einem Trainingslager für Schutzhunde. Danke, Dita, dass du uns immer wieder mit den neuesten Nachrichten aus Tschechien auf dem Laufenden hältst.

28. August 2016 – der L-Wurf ist zehn Wochen alt

Wie herrlich, nach acht Jahren endlich wieder einen Sommerwurf zu haben: Die Rasselbande ist nun so weit, dass wir mit den Welpen jeden Tag zum Schwimmunterricht zu den Weihern in unserer Umgebung laufen können. In der vergangenen Woche waren wir jeden Tag mit ihnen am und im Wasser. Alle zehn schwimmen wie die Fische. In erster Linie ist es natürlich Grossmutter Querida, die ihnen die Freude am nassen Element vorlebt.

Auf dem Heimweg von den täglichen Ausflügen üben wir jetzt Leinelaufen. Täglich machen wir sie zudem vertraut mit Bürste, Frottiertuch und wenn nötig Waschen im Brunnentrog. Auch Zähne Kontrollieren klappt schon recht gut.

Die Jungmannschaft frisst sich nun quer durch einen abwechslungsreichen Menüplan. Neben Trockenfutter gibts auch jeden Tag eine Portion Hausmannskost – mit verschiedenen Sorten Fleisch, Fisch, und allen möglichen Kauartikeln.

Besonders gefreut haben wir uns über den Besuch von Grossonkel Reiko von der Alten Aare, der in ein paar Tagen seinen 13. Geburtstag feiert.

4. September 2016 – der L-Wurf ist elf Wochen alt

Mit den obligaten Ausflügen im Auto in neue, unbekannte Spaziergebiete schliessen wir in diesen Tagen das Lernprogramm unseres zehnblättrigen Kleeblatts ab. Die Fahrten im Auto nehmen die Welpen gelassen hin und mittlerweile laufen sie alle mit Bravour an der lockeren Leine. Heute hat SHC-Zuchtwartin Annette Gund den Wurf abgenommen – alles ist in bester Ordnung.

Unsere ältere Tochter aus Zürich war ein paar Tage „daheim“ und hat beim Hüten der Flöhe mitgeholfen und sich sehr aktiv um die „Weiterbildung“ unserer Schützlinge gekümmert.

Vielen herzlichen Dank, Lena!

Nächste Woche gibt’s den letzten Tagebucheintrag von der Zeit des L-Wurfs an der Alten Aare, und jedes Hündli bekommt hier seine eigene Seite.

11. September 2016 – der L-Wurf ist zwölf Wochen alt

Da waren’s nur noch zwei… Bis heute sind acht vom zehnblättrigen Kleeblatt in ihr neues Zuhause umgezogen. In nur ein paar Tagen so viele strahlende grosse und kleine Menschen zu erleben ist einfach nur schön!

Übermorgen werden noch Luk und Lester abgeholt.
Bis dann!

13. September 2016 – der L-Wurf ist gut zwölf Wochen alt

Mit Luk und Lester sind die letzten Welpen vom L-Wurf in die grosse weite Welt hinaus gezogen. Machet’s guet und häbet’s guet, ihr zehn kleinen Racker! Wir haben unser Möglichstes getan für einen guten Start in ein hoffentlich glückliches und langes Hundeleben und sind überzeugt, euch in zehn verantwortungsbewusste, liebevolle und hovawartgerechte Familien abgegeben zu haben.

Ein herzliches Merci allen neuen Besitzer/innen für euer Vertrauen  in uns, die vielen schönen gemeinsamen Stunden an der Alten Aare und die vielen lieben Gesten eurer Wertschätzung. Auf Wiedersehen und auf dass wir miteinander in Kontakt bleiben!

23. Oktober 2016

Heute sind unsere Youngsters 18 Wochen alt, leben schon mehr als einen Monat in ihren neuen Familien und haben schon viel Aufregendes erlebt.

Die Welpenspielgruppe ist vorbei und alle L-lis gehen jetzt in die „richtige“ Hundeschule. Lumi, Luk und Lica haben bereits angefangen in den Hovawart-Übungsgruppen in Pratteln bzw. Fällanden. Für Lomasi, Liam und Luk wird es nächsten Sonntag das erste Mal in Büren sein. Und im neuen Jahr, nach Abschluss des Erziehungskurses, wird auch Lua in der Hovawartgruppe Büren teilnehmen.

6. Mai 2017 – die L-lis sind 10,5 Monate alt …

… und haben heute ihren grossen Tag an der Junghundebegutachtung in Aarau. Nicht nur für sie herrscht heute Aufregung und Freude; auch für uns als Züchter ist der Anlass ein ganz besonderer: Erstens feiern wir heute , 10,5 Monate nach der Geburt der L-lis, Widersehen mit der kompletten Hundefamilie. Und zweitens werden die Junghunde heute zum ersten Mal von offiziellen Richter/innen in Exterieur und Wesen beurteilt. Für uns sind die Ergebnisse von Bedeutung natürlich vor allem was die Weiterzucht betrifft.

Umso mehr haben wir uns gefreut, dass alle zehn Youngsters angemeldet wurden und lückenlos erschienen sind, wenn auch drei von ihnen – Lahini, Lua und Luvita – läufig geworden sind und deshalb erst am Schluss der Veranstaltung dran kamen.

Die Junghundebegutachtung ist immer auch ein grosses Familientreffen, an dem natürlich normalerweise auch die Mutter und die Grossmutter der Welpen sowie der Vater dabei sind. Dieses Mal glänzten die für den Wurf letztlich verantwortlichen Vierbeiner leider mit Abwesenheit; Mapiri und Querida waren auch läufig und Alfréds Reise aus Tschechien wäre zu weit gewesen für die drei kleinen Kinder, die zu seiner Familie gehören.

Von links, neben mir: Andi, Lynn, Simone und Julie mit Laska, Jost mit Lica, Laura, Flo und Cornelia mit Liam, Barbara, Ernst und Karina mit Lester, Peter und Jeannette mit Luk, Katja mit Lomasi und Walti und Brigitt mit Lumi. Auf dem Gruppenbild fehlen die Familien mit den läufigen Hündinnen Lahini, Lua und Luvita.

Gehorsam war zwar an diesem Samstag nicht gefragt. Trotzdem gelang seit vielen Jahren wieder einmal das obligate Familienfoto der Hunde ohne ihre Menschen. Wenn auch nur für den Bruchteil einer Sekunde, wie unschwer zu erkennen ist.

Von links: Laska Lani, Lica, Liam, Lester, Luk, Lomasi Looma, Lumi. Auf dem Gruppenbild fehlen die läufigen Hündinnen Lahini, Lua und Luvita. Und natürlich Mutter Mapiri und Grossmutter Querida, die leider auch läufig waren…

Was für tolle Hunde aus den L-lis geworden sind – wir sind schlicht begeistert! Sowohl punkto Typ (Grösse, Knochenbau, Substanz, Kopf und Ausstrahlung) als auch betreffend Wesen entsprechen sie voll und ganz unseren Vorstellungen. Gebäude, Proportionen, Zähne, Ruten – alles in bester Ordnung. Einige haben etwas helle Augen, andere minim ausdrehende Hinterläufe und die Schwarzmarkenen haben etwas zu laut „hier!“ gerufen, als es um die Verteilung der Farbe ging. Mit diesen kleinen Abweichungen vom Standard lässt sich sehr gut leben, gestohlen haben sie sie nicht (Mapiri und Alfréd lassen grüssen!), und den perfekten Hund gibt es bekanntlich nicht, geschweige denn 10 perfekte Hunde!

Sehr glücklich sind wir über das Abschneiden der L-lis im Wesenstest. Alle haben sich problemlos, freundlich und interessiert gezeigt. Die meisten haben sogar mit der Fremdperson freudig gespielt, was gerade im pubertierenden Alter nicht selbstverständlich ist und auf ein gutes Wesensfundament schliessen lässt.

Wie auch immer: Für die Hunde stand ganz bestimmt das fröhliche Wiedersehen mit uns „Zieheltern“ und den Wurfgeschwistern im Vordergrund. So kamen sie denn auch voll auf ihre Rechnung und durften miteinander toben, rennen und spielen. Selbst unter den Rüden war das problemlos möglich. Die „Rollenverteilung“ war immer noch dieselbe wie im Wurf. Wir werden immer wieder gefragt, ob sich die Welpen auch nach fast einem Jahr wieder erkennen. Ja, wir sind davon überzeugt und konnten das auch dieses Mal wieder sehr schön beobachten.

Im ganzen Jubeltrubel waren die kurzen Sequenzen der Exterieur- und Wesensbeurteilung für die Hunde nicht mehr als eine beiläufige Angelegenheit. Nichtsdestotrotz möchte ich den Besitzer/innen ein grosses Kränzlein winden fürs problemlose Handling im Ring. Es ist mitunter euer Verdienst, dass sich ausnahmslos alle Junghunde problemlos abtasten, die Zähne kontrollieren und im Trab beurteilen liessen. Das hat uns sehr gefreut, wohl wissend, dass das nicht immer nur problemlos klappt!

Überhaupt möchten wir allen ganz, ganz herzlich danken fürs Präsentieren eurer Jungspunde! Wir hoffen, der Tag hat euch auch gefallen und wir bleiben weiterhin in gutem Kontakt!