Mapiri von der Alten Aare

Mapiri im Biogradska Nationalpark (Montenegro)

28. November 2012 – 16. Dezember 2025

Vater: Sand Creek (Lovati), schwarzmarken
Mutter: Querida von der Alten Aare, blond

HD A/A
DM N/N
angekört im SHC, Zuchthündin

Nachzucht:
L-Wurf von der Alten Aare, 10 Welpen, *19. Juni 2016
K-Wurf von der Alten Aare, 6 Welpen, *20. Januar 2018

Kurzbeschrieb:
Grosse, kräftige, derbe Hündin mit dennoch femininer Ausstrahlung. Reichhaltiges, ideal strukturiertes, gut mittelblondes Haarkleid. Vorzüglich proportionierter Kopf, korrektes Gebäude, kraftvolle Bewegungsabläufe. Fröhliches, sehr lebhaftes Wesen, gegenüber Fremdpersonen etwas reserviert.

Mapiri war für uns ein ganz grosses, nicht selbstverständliches Geschenk, denn unser Wunsch war eine blonde Hündin vom M-Wurf, und in diesem Wurf gab es „nur“ zwei Hündli; einen schwarzmarkenen Rüden und eben unser Traum in Blond!

Als Junghündin und Erwachsene im besten Saft war Mapiri eine kleine Draufgängerin; sehr temperamentvoll, sehr bewegungsfreudig, sportlich, fröhlich und stets guter Dinge. Von sich selbst ziemlich überzeugt, wusste sie genau, was sie wollte – und dementsprechend natürlich auch, was sie nicht wollte.

Uns gegenüber war sie stets überschwänglich und extrem anhänglich, gegenüber Fremdpersonen grundsätzlich freundlich, wenn manchmal auch etwas zurückhaltend. Als echter Hofhund verfügte sie über einen gesunden Wach- und Beschützerinstinkt.

In Meienried liebte sie es, bei den Arbeiten draussen und mit den anderen Tieren dabei zu sein. Eine ihrer Lieblingsbeschäftigungen war das ausgelassene Spielen mit unserem Kater Señor Sipan. Weitere Hobbys von Mapiri waren Such- und Apportierspiele, Laufen am Rad, Schneeschuhlaufen sowie das ausgelassene Toben mit ihrer Mutter Querida und Spielen mit einigen besten Hovawart-Freundinnen wie etwa Audrey vom Jäissberg.

In jungen Jahren hatten wir unterwegs ein bisschen mit ihrer Jagdpassion zu kämpfen. Dies hatten wir aber ganz gut in den Griff bekommen. Sehr wertvolle Dienste hat Mapiri geleistet, als unsere Tochter Lena eine 16 Wochen alte und sehr schwierige Tierschutz-Hündin bei sich aufgenommen hat. Damals war Mapiri 8-jährig und für Airi gleichsam Vorbild, Lehrmeisterin, Spielkameradin und souveräne Beiständin.

Zum Abschied von Mapiri

Wir mussten unsere über alles geliebte Mapiri loslassen. Erst gerade noch haben wir ihren 13. Geburtstag gefeiert: Wacker ist sie mit uns unter strahlender Sonne mehr als eine Stunde im Jura durch den Neuschnee gestapft, hat voller Lebensfreude sogar noch ein paar Mal ein Galöppli hingelegt und mit uns gespielt.

Anfang Dezember wurde sie krank. Am Bewegungsapparat lag es nicht, und sie stand in einem wunderschön reichhaltigen, weichen, glänzenden Fell. Trotzdem wurde sie von Tag zu Tag kränker. In der Nacht auf den 16. Dezember ging es ihr so schlecht, dass wir einsehen mussten: Unsere Sonne war am Untergehen, und wir mussten ihr schwersten Herzens den letzten Liebesdienst erweisen. Wir sind unendlich traurig. Mapiri fehlt an allen Ecken und Enden.

Mit ihr sind Stefan und ich von unserem Bauernhaus an der Alten Aare nach Biel gezogen. Zu dritt haben wir einen neuen Lebensabschnitt begonnen. Sie hat uns begleitet durch Dick und Dünn, war unser Schatten am Tag und das Licht in der Nacht. Zu dritt haben wir unzählige Momente der Freude erlebt und gefühlt halb Europa erwandert. Mapiri ist die Tochter meiner Traumhündin Querida, hat 16 wunderbaren Hovawarten das Leben geschenkt und ist Grossmutter von den 10 Hovawarten vom Wolfspiel. Neben allen persönlichen Belangen bedeutet der Abschied von Mapiri auch der definitive Abschluss der Hovawarte von der Alten Aare-Linie.

Mapiri war eine temperamentvolle, sportliche Frohnatur; lustig, fröhlich, begeisterungsfähig, voller Lebensfreude, charmant gegenüber Menschen, die sie gern mochte aber unbestechlich durch fremde oder ihr unsympathische Personen. Mapiri hat in ihrem Leben von allem Anfang an keine halben Sachen gemacht, weder mit „Worten noch mit Taten“. Souverän, loyal, klug, extrem anhänglich an ihre Familie, besonnen im Umgang mit anderen Hunden und eine Meisterin der Kommunikation. Manch ein junger, unsicherer und mangelhaft sozialisierter Hund durfte von ihrer Selbstsicherheit und Bodenständigkeit profitieren und lernen.

Mapiri war eine temperamentvolle, sportliche Frohnatur; lustig, fröhlich, begeisterungsfähig, voller Lebensfreude, charmant gegenüber Menschen, die sie gern mochte aber unbestechlich durch fremde oder ihr unsympathische Personen. Mapiri hat in ihrem Leben von allem Anfang an keine halben Sachen gemacht, weder mit „Worten noch mit Taten“. Souverän, loyal, klug, extrem anhänglich an ihre Familie, besonnen im Umgang mit anderen Hunden und eine Meisterin der Kommunikation. Manch ein junger, unsicherer und mangelhaft sozialisierter Hund durfte von ihrer Selbstsicherheit und Bodenständigkeit profitieren und lernen.

Der reiche Schatz von Erinnerungen an unzählige gemeinsame Wanderungen, Ferienreisen und an viele andere Erlebnisse – häufig im Kreis unserer vielen Hovawartfreund*innen – wird uns eines Tages wieder ein Lächeln ins Gesicht zurück zaubern.

Das war Mapiris und unser 2025

Meine Lieblingsbilder von Mapiri