Von der Alten Aare an den Bielersee

November/Dezember 2018

Zwei bewegte Monate liegen hinter uns, denn wir sind nach annähernd 30 Jahren aus unserem Bauernhaus mit viel Umschwung in eine Wohnung mit Gärtchen in der Stadt umgezogen, was mit viel Arbeit, Hektik und zeitlichem Aufwand verbunden war.

Mapiri hat sich in der Stadt sehr gut eingelebt, und wir sind riesig stolz, wie selbstverständlich sie ihren neuen Alltag meistert. Auf jedem Spaziergang begegnet sie unzähligen Menschen; ob Mütter mit Kinderwagen, Rollbrettfahrer, kreischende Kinder, Gehbehinderte, Velofahrerinnen oder Jogger – Mapiri hat mit niemandem ein Problem, nicht einmal nachts, wenn diese Gestalten plötzlich aus dem Nichts als (oftmals blinkende) Schatten auftauchen. Das ist doch alles ziemlich neu für unser vierbeiniges „Landei“. Und dass wir auf jeder noch so kurzen Runde mindestens ein halbes Dutzend Artgenossen antreffen, findet Mapiri sehr spannend. So vielen Hunden sind wir in Meienried jeweils in einer ganzen Woche nicht begegnet… Übrigens sind die städtischen Hundebesitzer/innen erfreulich unkompliziert bei Begegnungen und gehen einfach einmal davon aus, dass ein Stadthund zwangsläufig ein einwandfrei sozialisierter, umgänglicher und toleranter Zeitgenosse sein muss. So jedenfalls haben wir das bisher erlebt, weshalb alle Hundebegegnungen bislang ausnahmslos entspannt und locker verliefen, egal ob mit Männlein oder Weiblein, kastriert oder unkastriert, Zwerghündchen oder Riese und selbst mit so genannten Kampfhunden, von denen in Biel ausgesprochen viele leben. Alle übrigens bestens erzogen.

Natürlich war unser Umzug auch mit einem Haufen Emotionen verbunden, denn nun ist es unabänderliche Realität: das Kapitel Hovawartzucht von der Alten Aare, in das wir in all den Jahren unser ganzes Herzblut haben fliessen lassen, ist abgeschlossen. So stand es auch im letzten SHC-Clubheft, den Hovi-Info vom Dezember 2018, zu lesen.  Vielen herzlichen Dank für diese Würdigung, die uns sehr viel bedeutet – hier als PDF.

Nichtsdestotrotz: Es leben die Hovawarte von der Alten Aare! Namentlich der komplette P-Wurf (10,5-jährig), fünf O-lis (gut 8-jährig), alle N-lis (gut 7-jährig), unsere Mapiri vom M-Wurf und natürlich alle Jungspunde der beiden letzten Würfe „L“ und „K“.

In diesem Sinn werde ich auf dieser Webseite weiterhin regelmässig von den Alten Aarlern berichten. Zum Beispiel von Lester, der im November mit Ernst die Therapiehundeausbildung erfolgreich abgeschlossen hat. Diese Nachricht hat uns ausserordentlich gefreut, und wir sind stolz und gratulieren ganz herzlich! Die beiden besuchen jetzt 1-2 Mal wöchentlich alte Menschen im Altersheim oder auch behinderte Erwachsene.

Auch andere News und Fotogrüsse unserer vierbeinigen Zöglinge haben uns in den ersten Wochen unseres „neuen Lebens“ erreicht: Lica und Othello haben den DM-Test machen lassen – danke dafür im Namen einer verantwortungsvollen Hovawartzucht. Liam durfte eine Ferienwoche bei seiner Schwester Lomasi verbringen. Im November wurden die O-lis 8 Jahre alt – einige von ihnen tragen bereits graue Schnäuzchen… Und Namita, Nell und Nike feierten schon ihren 7. Geburtstag. Die Zeit rennt…

Ein paar Alte Aarler haben Mitte Dezember mit der Hovawartgruppe Büren Weihnachten gefeiert anlässlich eines schönen Spaziergangs an den Ufern des schönsten Flusses der Welt und mit anschliessendem Fondue-Essen in einer Waldhütte nahe der Alten Aare. Ein grosses Merci allen Besitzerfamilien, die uns nicht vergessen und mit uns freundschaftlich verbunden bleiben.

Last but not least: Am 28. November 2018 wurde Mapiri sechs Jahre alt. Ihren Geburtstag haben wir mit unseren Freunden Heidi und René verbracht und Mapiris neuer Freundin Diva, der Nachfolgerin von Quipu von der Alten Aare. Und nein; Diva ist kein Hovawart sondern eine weiss-schwarze Rauhaar Ibizenkerin. Trotzdem wird sie hier in Zukunft ab und zu anzutreffen sein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.