Sozialisierung hat einen Namen: Besuch

10. Juli 2016 – der L-Wurf ist drei Wochen alt

In den vergangenen zwei Wochen haben die Welpen Tag für Tag in rasendem Tempo extreme Fortschritte gemacht: Die Äuglein sind offen, sie reagieren auf Geräusche, stemmen sich auf ihre Beinchen und wackeln in der Wurfkiste herum, bellen und spielen ansatzweise miteinander und die Wachphasen werden auch immer länger.

Der Haufen unter Mamas Bauch wird immer wilder, das Gerangel immer grösser. Die Welpen wiegen schon gegen zwei Kilos und Mapiri hat viel Milch wenn auch nur acht Zitzen. Seit dem Welpenalter von knapp zwei Wochen unterstützen wir sie mit wenig Milch aus der Flasche.

Es ist die Zeit der vielen ersten Male: Zum ersten Mal Besuch von der zukünftigen Familie, zum ersten Mal aus der Wurfkiste klettern, zum ersten Mal draussen im kühlen Gras herum krabbeln, zum ersten Mal aus dem Teller fressen.

Nicht zum ersten Mal geht es bei uns zu Hause im Moment zu und her wie in einem Bienenhaus. Abgesehen davon, dass wir während sechs Tagen Besuch von unseren Freunden aus Peru hatten, haben alle zehn Welpen ihre zukünftigen Familien kennengelernt. Wir haben grosse Freude an Mapiri, wie gelassen sie fremde Leute an die Wurfkiste lässt und sich entspannt hinlegt selbst wenn kleine Kinder ihren Nachwuchs „hämpfelen“. Auch unsere „Kinder“ kreuzen öfters als normal zu Hause auf – sehr zur Freude vor allem von Querida, die als Grossmutter bei der Welpenaufzucht alle Pfoten voll zu tun hat!

Nun sind alle Hündli verteilt und alle haben wunderschöne Namen bekommen: Lahini, Lester, Lica, Luvita, Lomasi Looma, Lumi, Laska, Liam, Lua und Luk.

3 Gedanken zu „Sozialisierung hat einen Namen: Besuch“

  1. Liebe Denise, lieber Stefan
    Vorerst liebe Grüsse aus dem Zürcher-Weinland und ich bin sicher, auch Lester würde sich diesen Grüssen anschliessen. Wir hoffen, dass es Euch gut geht, auch Mapiri und Querida. Am 13. September ist grosse Freude und viel Leben mit Lester bei uns eingekehrt, er fühlt sich scheinbar schon gut zu Hause und das neue Rudel bildet sich. Er begleitet uns rund ums Haus, über Felder und durch Wälder, auch an und in die Thur macht ihm Spass. Ganz lustig findet er das Spiel mit anderen Hunden.
    Die Zeit bei Euch war so wertvoll, man kann es nicht in Einheiten ausdrücken, doch mit Worten möchte ich Euch ganz herzlich Danke sagen. Herrlich, wie gwundrig er ist, wie offen und gerade sein benehmen, ein lieber Freund und Begleiter.
    Wir senden Euch demnächst ein paar Bilder von diesem lustigen Gesellen.

    Mit lieben Grüssen und besten Wünschen
    Ernst und Barbara

    1. Lieber Ernst, liebe Barbara,

      Vielen herzlichen Dank für die netten Zeilen. Wir freuen uns riesig darüber! Schön, dass Lester eure Herzen bereits im Sturm erobert hat. Das ist die allerbeste Voraussetzung, um auf den Grundstein zu bauen, den wir gelegt haben. Glückliche Familien, die um einen treuen Freund reicher geworden sind – hoffentlich für viele, viele Jahre – ist der allerschönste „Lohn“, den sich Züchter wünschen können.

      In diesem Sinn weiterhin alles Liebe und Gute vom Berner Seeland ins Zürcher Weinland!

      Denise & Stefan mit der Lester-Mutter & -Grossmutter

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